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12.09.2015 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Vulkan unterm Haus

Im September 1915 rief der SPD-Politiker und Kriegsgegner Edwin Hoernle in der ersten Ausgabe der Zeitschrift Jugend-Internationale zur Schaffung einer dritten proletarischen Internationale auf

Im September 1915 erschien in Zürich das erste Heft der Jugend-Internationale mit dem Untertitel »Kampf- und Propagandaorgan der internationalen Verbindung sozialistischer Jugendorganisationen«. Im Frühjahr 1915 hatten in der Schweizer Hauptstadt Konferenzen sozialistischer Frauen- und Jugendorganisationen stattgefunden, die sich gegen den imperialistischen Krieg stellten. Auf der Jugendkonferenz wurde der Deutsche Willi Münzenberg (1889–1940) zum Sekretär der »internationalen Verbindung« gewählt und beschlossen, eine Zeitschrift herauszugeben. Münzenberg lernte in Bern Lenin kennen und arbeitete seither eng mit ihm zusammen. Unter dem Titel »Die Internationale ist tot! Es lebe die Internationale« äußerte sich im Heft eins der Jugend-Internationale der Theologe, sozialdemokratische Publizist und spätere kommunistische Politiker Edwin Hoernle (1883–1952):

Die Sturmflut des Weltkriegs durchbrach den stolzen Damm der proletarischen Internationale. Was die So...

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