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12.09.2015 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

»Das ist die gleiche Regierung, die mit Dublin II versuchte, das Flüchtlingsproblem an der Peripherie der EU zu halten und insbesondere den Mittelmeerländern Griechenland, Italien und Spanien die ganze Last aufzuhalsen.«

Verblüffende Einschätzung

Zu jW vom 3. September: »›China kämpfte hart für den Sieg‹«

Auf sein Studium in der DDR und deren antifaschistischen Charakter angesprochen, antwortet der Botschafter der VR China, Herr Shi Mingde, u. a. mit der verblüffenden Einschätzung, er sei »beeindruckt davon, wie Deutschland in den 70 Jahren seit Kriegsende die Vergangenheit aufgearbeitet und mutig seine Verantwortung übernommen hat« und »dass es sich mutig seiner Geschichte gestellt und sich mit ihr auseinandergesetzt hat«. Die Resultate dieser behaupteten »Aufarbeitung« sieht man beispielsweise in der legalen Existenz von Dutzenden Nazigruppierungen in der BRD sowie aktuell an den flächendeckend brennenden Flüchtlingsunterkünften und dem randalierenden Nazimob. Eine Situation, die auch dem Herrn Botschafter nicht verborgen
geblieben sein dürfte. Es ist (bei allem Verständnis für die übliche diplomatische Zurückhaltung) recht abenteuerlich, wenn der Botschafter eines sozi...

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