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09.09.2015 / Ansichten / Seite 8

Kein Grund zur Sorge

Parteien für Flüchtlinge und für Krieg

Arnold Schölzel

Wessen Herz für die deutsche Exportquote schlägt, hat nichts gegen doppelt und dreifach er- und auspressbare Arbeitskraft – egal aus welchem Land. So war folgerichtig auf Faz.net am Dienstag »Ein Lob dem Wirtschaftsflüchtling« zu lesen. Der Satz eines CSU-Mannes, wonach Flüchtlinge gebraucht werden, die »uns«nützen, sei ganz einfach zu übersetzen: »Wir brauchen dringend mehr Wirtschaftsflüchtlinge«. Das kam etwas spät. Bereits in Bild am Sonntag hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche gemeint, die meisten Flüchtlinge seien »jung, gut ausgebildet und hoch motiviert. Genau solche Leute suchen wir doch«.

Das ist eine Warnung. Es ist offenbar mal wieder Zeit, die Umverteilung von unten nach oben zu forcieren. Die Lohnstückkosten ziehen an, auf Dauer darf es mit Lohn- und Rentenerhöhungen nicht weitergehen. Das westdeutsche Kapital hat neben den USA nach dem Zweiten Weltkrieg eine Art Patent darauf erworben, immer wieder eine Reserv...

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