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08.09.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

»Willkürlich Wohnhäuser beschossen«

In der Region Debalzewe müssen 180 Tonnen Sprengstoff entschärft werden. Ein Gespräch mit Alexander Afendikow

Susann Witt-Stahl

Wie ist die Lage in Debalzewe sieben Monate nach den schweren Kämpfen?

Nach der Schlacht im Februar war es sehr schlimm. Aber nicht erst der Krieg, auch die viele Jahre andauernde Vernachlässigung der öffentlichen Daseinsvorsorge durch die ukrainischen Behörden hat der Bevölkerung große Probleme bereitet. Aber langsam verbessert sich unsere Situation. Es kommt sehr viel humanitäre Hilfe aus Russland.

Welcher Art?

Wir erhalten Baumaterial. Die Häuser werden erneuert und repariert. Aber bis zum Beginn der Heizsaison werden wir es nicht schaffen, mehr als etwa 50 Prozent des verlorenen Wohnraums wiederherzustellen.

Kommt auch internationale Hilfe?

Das Rote Kreuz hat viel geholfen und Baumaterial für das Altenheim geliefert. »Ärzte ohne Grenzen« und »Menschen in Not« waren hier.

Wie viele Bürger von Debalzewe sind während der Schlacht getötet und wie viele verletzt worden?

Das kann ich ...

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