22.08.2015 / Titel / Seite 1

Prima Klima

Deutschland und Brasilien wollen dick im Geschäft bleiben. Dort demonstrierten Zehntausende für Demokratie und gegen die Offensive von rechts

Peter Steiniger

Unsere Urenkel werden aufatmen können. Wie die G-7-Industriestaaten will auch Brasilien aus der Nutzung von Öl, Kohle und Gas aussteigen. Dies erklärte Präsidentin Dilma Rousseff zum Abschluss der ersten deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen am vergangenen Donnerstag in der Hauptstadt Brasília. Etwas Wasser wird bis dahin noch den Amazonas runterfließen. Bis zum Ende des Jahrhunderts soll das Ziel erreicht werden. Dann sollen im größten Land Südamerikas nicht mehr Treibhausgase durch den Menschen freigesetzt werden, als von der Umwelt neutralisiert werden können. Das sei notwendig, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sagte Rousseff. Viel länger dürften die Rohstoffe für eine ölbasierte Wirtschaftsweise ohnehin nicht reichen. Detaillierte Pläne bis zum Jahr 2030 sollen im September vor der UNO präsentiert werden. Brasilien ist führend bei Agrotreibstoffen und ein bedeutender Ölexporteur. Die Ausbeutung großer Ölvorkommen vor der K...

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