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21.08.2015 / Inland / Seite 2

»Das liegt am eklatanten Mangel an Studienplätzen«

Wer Humanmedizin studieren will und kein Spitzenabitur hat, muss mittlerweile sieben Jahre warten. Gespräch mit Wilhelm Achelpöhler

Ralf Wurzbacher

Wilhelm Achelpöhler aus Münster ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Spezialist für Hochschulrecht

 

 

Wer keine absolute Spitzennote im Abitur hat und Humanmedizin studieren will, muss bis zu sieben Jahre warten, bis er zum Zug kommt. Wie die Stiftung für Hochschulzulassung in der Vorwoche bekanntgab, wurde mit aktuell 14 fälligen Wartesemestern ein neuer historischer Höchststand erreicht. Wie konnte es soweit kommen?

Das liegt vor allem am eklatanten Mangel an Studienplätzen. Mittlerweile gibt es in der Humanmedizin in Gesamtdeutschland weniger Kapazitäten als in den 90er Jahren in der alten Bundesrepublik. Zugleich nimmt die Nachfrage nach Studienplätzen kontinuierlich zu. Wegen der Umsetzung der europarechtlichen Vorgaben bei der Arbeitszeit von Ärzten müssten eigentlich haufenweise neue Ärzte in den Krankenhäusern in Dienst gestellt werden.

Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von 2000, wonach Bereitschaftsdienste als r...

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