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20.08.2015 / Ausland / Seite 6

Frieden verschoben

Südsudan: Präsident ringt um Unterstützung seiner Regierung für Abkommen mit Rebellen. Ultimatum verstrichen

Simon Loidl

Im Südsudan verzögert sich der Abschluss eines Friedensabkommens zwischen den Bürgerkriegsparteien. Der Präsident des ostafrikanischen Landes, Salva Kiir, erbat sich Anfang der Woche eine Frist von 15 Tagen, um das Dokument zu unterschreiben. In dieser Zeit will er mit Vertretern seiner Regierung über den Inhalt des Abkommens diskutieren. Damit ließ Kiir das von den internationalen Vermittlern für Montag festgelegte Ultimatum für den Abschluss der Verhandlungen verstreichen. Die Unterredungen zwischen den Konfliktparteien gingen am Wochenende in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu Ende. Seit Juli diskutierten Vertreter der südsudanesischen Regierung und der aufständischen Gruppen über ein Ende der Kämpfe. Der Grund für die noch nicht erfolgte Unterzeichnung durch Kiir dürfte mangelnder Rückhalt im eigenen Lager sein. Mehrere Medien zitierten bereits Minister, die das Ergebnis der Verhandlungen nicht akzeptieren wollen.

Der Rebellenführer und im Jul...

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