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20.08.2015 / Feuilleton / Seite 10

»Immer noch, immer wieder und immer mehr«

Die Kommunebewegung will die Welt im Hier und Jetzt verändern. Von Erfolgen und Schwierigkeiten berichten Aktivisten in einem Buch

Gisela Notz

Kommunen haben eine lange Geschichte. In den 1970er Jahren erhielten sie neuen Auftrieb. Erprobt wurden gemeinschaftliche Wohn- und Arbeitsweisen. Menschen begannen, Besitz, Geld und Produktionsmittel zu teilen und versuchten, ihre Arbeit und ihren Alltag solidarisch zu gestalten. Fast 20 Jahre nach dem ersten »Kommunebuch« ist nun unter dem Titel »Utopie. Gemeinsam. Leben« ein neues erschienen. Herausgegeben wurde es vom Netzwerk der politischen Kommunen: Kommuja.

In dem Buch berichten Kommunarden aus elf gegenwärtigen Gemeinschafts- und Arbeitsprojekten von ihrer Lebensweise, der Weiterentwicklung der Kommunebewegung und den Themen, die in ihr heute im Vordergrund stehen. Sie geben Einblick in ihren kollektiven Alltag, schreiben über Ziele, Standpunkte, Hoffnungen, aber auch Risiken und Schwierigkeiten. Sie wollen auf potentielle weitere »Weltverbesserer« ansteckend wirken.

Die Kommunarden wollen sich in der gegebenen Welt nicht einrichten, sondern sind...

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