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12.08.2015 / Ausland / Seite 7

Rassismus herrscht weiter

Polizeischüsse und Gewalt bei Protesten: In der US-Stadt Ferguson gilt zum ersten Todestag von Michael Brown wieder der Ausnahmezustand

Jürgen Heiser

Einen Tag nach den Kundgebungen zum ersten Todestag des afroamerikanischen Teenagers Michael Brown ist am Montag über die Kleinstadt Ferguson und den Bezirk St. Louis im US-Bundesstaat Missouri – wie schon im August 2014 – der Ausnahmezustand verhängt worden. Anlass waren gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei sowie eine Schießerei in der Nacht zu Montag, an deren Ende Tyron Harris, ein ehemaliger Klassenkamerad Browns, in kritischem Zustand abtransportiert wurde. Harris soll nach Angaben der Polizei an der Stelle auf dem Canfield Drive, an der Brown gestorben war, auf Zivilpolizisten geschossen haben.

Der unbewaffnete Brown war am 9. August 2014 von dem weißen Polizisten Darren Wilson wegen »Laufens auf der Straße« angehalten und nach einem verbalen Schlagabtausch mit kurzem Gerangel durch mehrere Schüsse niedergestreckt worden. Ein Kopfschuss war sofort tödlich. Danach waren Tausende der vorwiegend schwarzen Einwohner Fer...

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