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31.07.2015 / Inland / Seite 4

Richterlicher Geduldsfaden

NSU-Prozess: Kostümierter Geheimdienstzeuge musste Aktenordner herausrücken

Claudia Wangerin

Nachdem tagelang spekuliert worden war, ob der Münchner NSU-Prozess an der Strafanzeige der mutmaßlichen Neonaziterroristin Beate Zschäpe gegen drei ihrer Pflichtverteidiger scheitert, wollte das Gericht am Mittwoch offenbar zeigen, dass es nicht alles mit sich machen lässt. Allerdings am Beispiel eines Geheimdienstlers – nicht auf Zschäpe bezogen, denn die war mit ihrem Ansinnen bereits gescheitert: Die Staatsanwaltschaft München I hatte ein Ermittlungsverfahren gegen ihre Anwälte Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm »mangels Straftat« abgelehnt, wie sie am Mittwoch mitteilte. Heer, Stahl und Sturm hätten bei Gesprächen mit dem Vorsitzenden Richter Manfred Götzl nicht ihre anwaltliche Schweigepflicht verletzt, sondern »als Organe der Rechtspflege selbständig und unabhängig von der Angeklagten« agiert. Zschäpe muss die drei Anwälte, die auch ihrerseits schon erfolglos versuchten, sich entbinden zu lassen, wohl weiter neben ihrem Wunschverteidiger ...

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