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17.07.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Jetzt »alle für Chile«

Wahlversprechen kassiert, Reformen aufgeschoben: Präsidentin Bachelet reagiert auf schlechtere Wirtschaftslage mit Rückzieher

Robert Ojurovic

Die Prognosen waren schlecht, die tatsächlichen Zahlen sogar alarmierend. Vergangene Woche präsentierte die Analystengruppe AmérícaEconomía Intelligence (AE) eine neue Studie über die Wirtschaftskraft Lateinamerikas. Nach diesem Bericht haben die 500 größten Unternehmen im Jahr 2014 Umsatzeinbußen von 4,5 Prozent gegenüber 2013 zu beklagen. Einen wirtschaftlichen Abschwung über zwei Jahre hinweg gab es seit 2001 und 2002 nicht mehr.

Im Jahr 2012 verzeichneten die Top 500 noch Einnahmen in Höhe von umgerechnet 2,64 Billionen US-Dollar, 2013 sanken diese auf 2,59 Billionen und im letzten Jahr auf 2,48 Billionen. Parallel dazu, und noch beunruhigender für die Kapitallobby und die Wirtschaftspolitiker des Kontinents, ist der reine Nettogewinn im zurückliegenden Jahr den Angaben zufolge um gut 40 Prozent geschrumpft, das sind im Vergleich zu 2013 47 Milliarden Dollar weniger. Der Fall des Ölpreises, die wegen schleppender globaler Nachfrage vergleichsweise nie...

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