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11.07.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Frei vom US-Dollar

Gipfel in Ufa: BRICS-Staaten wollen sich vor Schwankungen am Finanzmarkt schützen. Schanghai-Organisation nimmt Indien und Pakistan auf

Claudia Wrobel

Die Beziehungen unter den Schwellenländern, die unter dem Kürzel BRICS zusammengefasst werden, sind noch einmal enger geworden. Bei ihrem zweitägigen Treffen im russischen Ufa einigten sich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika nicht nur darauf, dass ihre eigens gegründete Entwicklungsbank bereits ab Beginn kommenden Jahres erste Investitionen tätigen soll. Am Donnerstag abend teilte Russlands Präsident Wladimir Putin zum Abschluss des Gipfels mehr noch mit, dass die Finanzspritzen Großprojekten im Bereich Transport und erneuerbare Energie zugute kommen sollen, sowie generell der Industrie in den beteiligten Ländern. Auch in politischen Fragen herrschte Einigkeit.

Die BRICS-Staaten machen eine Verunsicherung an den globalen Finanzmärkten aus, der die »entwickelten« Industrienationen mit ihren etablierten Instrumenten nichts entgegenzusetzen hätten. Sie seien, so heißt es im Abschlusscommuniqué, besorgt, dass diese Effekte einer »unkonventionell...

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