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11.07.2015 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Der Schwarze Kanal. Plünderung als »Integration«

Arnold Schölzel

Zwischen der DDR im Jahr 1990 und Griechenland heute gebe es »viele interessante Parallelen«, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher in einem jüngst im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlichten Interview. Fratzscher, Jahrgang 1971, ist seit 2013 Präsident dieser Berliner Einrichtung.

Der Ökonom erklärt vor Vergleich und Gleichsetzung, der rasche Vollzug der Währungsunion zwischen DDR und BRD am 1. Juli 1990 sei »richtig« gewesen, »denn letztlich war die gemeinsame D-Mark für die Integration Ostdeutschlands eine ganz wichtige Voraussetzung, für die Ansiedlung neuer Industrien und die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen«. So lässt sich die Enteignung der DDR-Bevölkerung im Jahr 25 nach Überwindung des Sozialismusmonsters in schönen Farben malen. Bei der vermutlich größten Plünderung der Geschichte entstand ein Territorium mit einer weltweit einzigartigen Eigentumsverteilung: Etwa 90 Prozent d...

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