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11.07.2015 / Geschichte / Seite 15

Für ein neues Deutschland

Die Bildung der Einheitsfront der antifaschistisch-demokratischen Parteien am 14. Juli 1945

Holger Czitrich-Stahl

Am 8. Mai kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos vor den Siegermächten, als Generaloberst Wilhelm Keitel in Berlin-Karlshorst in Gegenwart des sowjetischen Oberkommandierenden Georgi Schukow die Kapitulationsurkunde unterschrieb. Damit zerfiel das Hitlerreich zu Staub. Deutschland, Europa und die Welt waren vom deutschen Faschismus befreit. Das Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 legte die gemeinsame Politik der Alliierten in ihren Besatzungszonen und den Berliner Sektoren auf fünf politische Grundsätze fest: Denazifizierung, Demokratisierung, Demilitarisierung, Dezentralisierung und Demontagen für die Kriegsschäden.

Das politische Leben erwacht

Das galt auch für den Beginn des politischen Lebens. Hier ging die sowjetische Besatzungsmacht in die Offensive. Am 10. Juni 1945 erließ die Sowjetische Militäradministration (SMAD) ihren »Befehl Nr. 2«, in dem es hieß: »Auf dem Territorium der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland ist...

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