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09.07.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Aufbruch im Osten

Gegenstück zum Westen: Gipfeltreffen großer Schwellenländer und der Schanghai-Gruppe begonnen. Im Fokus: Ausbau der BRICS-Bank als IWF-Alternative

Dieter Schubert

Es gibt eine Welt jenseits von Washington und Brüssel: Brasilien, Russland, Indien, China, und Südafrika stehen mit den Anfangsbuchstaben ihrer Namen als Symbol dafür: BRICS, ein Kürzel, das einst vom derzeitigen Goldman-Sachs-Chefökonomen »Lord« James O'Neill kreiert worden war. Russlands Staatspräsident Wladimir Putin hat seine Kollegen aus diesen Ländern und Vertreter weiterer Staaten für die zweite Wochenhälfte in die Weiten des Landes nach Ufa, der Hauptstadt der autonomen Region Baschkortostan geladen. Dort, nahe dem Ural-Gebirge, begann gestern ein Doppelgipfel, der sich stark von den Dauerkonferenzen der EU-Staats- und Regierungschefs sowie den G-7-Treffen unterscheidet. Mehr als 1.300 Kilometer von Moskau entfernt wird seit Mittwoch Weltpolitik gemacht: erst beim Gipfel der großen Schwellenländer BRICS (bis Donnerstag), dann beim Treffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) am Donnerstag und Freitag.

Für Russland – das nach Beric...

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