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09.07.2015 / Medien / Seite 15

Zuschauer werden wie »ahnungslose Kinder« behandelt

Studie bescheinigt Politikmagazinen im TV eine schlechte Qualität mit wenig eigener Recherche

Claudia Wrobel

Wenig eigene Recherche, kein klares Profil, eintönige Beiträge, die nach dem immer gleichen Schema aufgebaut sind – das Urteil, das die gewerkschaftsnahe Otto-Brenner-Stiftung in ihrer Studie »… den Mächtigen unbequem sein« den Politikmagazinen im deutschen Fernsehen ausstellt, ist für diese verheerend. »Politische Magazine gehören zum Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags«, erklärte Jupp Legrand, Geschäftsführer der Otto-Brenner-Stiftung, die Notwendigkeit der Studie. Die Auswertung bestätige aber eindrucksvoll, »dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit im aktuellen TV-Magazinangebot eine zu große Lücke klaffe«.

Für die Expertise hat der Medienwissenschaftler und ehemalige Geschäftsführer des Grimme-Instituts, Bernd Gäbler, die Ausgaben der Magazine »Report Mainz«, »Report München«, »Monitor«, »Panorama«, »Fakt« und »Kontraste« (alle ARD), »Frontal 21« (ZDF) und »Spiegel-TV« (RTL) zwischen September und Dezember 2014 ausgewertet. Auch wenn auf den erst...

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