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04.07.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Athener Drama als Farce

Hellas ist pleite und setzt auf ein Votum des Volkes. Statt nach Lösungen zu suchen, weisen sich beteiligte Politiker gegenseitig die Schuld zu

Rainer Rupp

Noch nie hat man EU-Spitzenbeamte und -Politiker bei ihren Treffen in Brüssel so nervös gesehen wie in den vergangenen Tagen und Wochen. In der Nacht zum 1. Juli ist Griechenlands Frist verstrichen, eine fällige Schuldentranche an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu zahlen. Damit treffen auf das Land – zumindest technisch – die Bedingungen für den Status »zahlungsunfähig« zu. Es ist der erste Mitgliedsstaat der EU, den das betrifft, aber bestimmt nicht der letzte.

Zeitgleich ist auch das EU-Programm zur »Bankenrettung«, das von Mainstreammedien und Politikern als »Griechenland-Rettungsschirm« bezeichnet wurde, zu Ende gegangen, eine Verlängerung wurde abgelehnt. Die Linksregierung in Athen hat sich nicht erpressen lassen. Nicht einmal durch das Ultimatum der Euro-Gruppe, die Versorgung der von einem Ansturm der Kunden heimgesuchten griechischen Banken mit frischem Geld der Europäischen Zentralbank (EZB) einzustellen – dabei ist die EZB bei einem Ba...

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