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24.06.2015 / Feuilleton / Seite 11

Am Arsch der Armut

Querfeldeinkino: Disney und Kevin Costner kümmern sich um Kinder mexikanischer Erntehilfsarbeiter

Peer Schmitt

Der Coach hat schlechte Laune. Seinem Weichei von Quarterback hat er bei der rituellen Pausenansprache mal eben einen Schuh an die Birne geschmissen.

Man weiß ja, die Trainingsmethoden beim Football sind hart. Das Problem in diesem Fall: Es handelt sich um ein Schulteam, offenbar an einer exklusiven Privatschule. Da zahlen die Eltern doch kein teures Schulgeld für, dass so ein Prolo ihre Kinder mit dem womöglich ebenfalls von ihnen bezahlten Equipment bewirft. Der Coach wird gefeuert. Und bekommt noch schlechtere Laune.

Weil sich im Verlauf seiner nicht allzu glorreichen Karriere schon eine Reihe vergleichbare Ausraster angesammelt hat, bekommt Jim White (Kevin Costner) keinen anderen Job mehr als den an einer staatlichen Schule am Arsch der Welt, und der ist in »McFarland, USA«. Das ist der Titel des Films der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro über einen schlechtgelaunten Coach, der am Arsch der Armut nicht zuletzt über den eigenen Schatten springt ...

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