24.06.2015 / Ausland / Seite 8

»Unter den Trümmern liegen überall Sprengfallen und Minen«

Gruppe sammelt Spenden, damit im nordsyrischen Kurdengebiet Rojava eine Feuerwehr aufgebaut werden kann. Gespräch mit Ole Bertram

Gitta Düperthal

Monatelang hatten die Volks- und Frauenkampfeinheiten YPJ/YPG die Stadt Kobani im nordsyrischen Kurdengebiet Rojava gegen die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) verteidigt. Die Initiative »Feuerwehr für Rojava« sammelt nun Spenden für die zerstörte Stadt. Wie ist die Situation dort aktuell?

Zunächst: Seit 2011 hatten Kurden begonnen, dort eine kommunale Selbstverwaltung aufzubauen. Während des Syrien-Kriegs gab es Angriffe verschiedener bewaffneter Truppen; seit Sommer 2014 dann verstärkt vom IS. Jetzt ist Kobani befreit, aber insgesamt rund 80 Prozent des Stadtgebiets sind zerstört. Es gibt Probleme bei der Trinkwasserversorgung und anderer lebenswichtiger Infrastruktur. Bislang sind nur wenige Bewohner zurückgekehrt, denn aufgrund von Sprengfallen und Minen, die unter Trümmern noch überall liegen, ist dies generell für die Bevölkerung noch nicht möglich. Zur Zeit sind in Kobani vor allem Menschen unterwegs, die Bomben und Minen entschärfen und ...

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