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22.06.2015 / Ausland / Seite 6

Demokratie für Millionäre

Kolumne von Mumia Abu-Jamal

Mumia Abu-Jamal

Es scheint fast unglaublich, dass in den USA erneut Familienmitglieder aus den beiden Clans der Bushs und Clintons das höchste politische Amt im Land anstreben – das des Präsidenten oder der Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika. Es sagt viel aus über die Dekadenz US-amerikanischer Politik und die Privilegien, die sie für die Reichen bereithält, dass zwei Familien, aus denen bereits mehrfach frühere US-Präsidenten hervorgegangen sind, jetzt schon wieder kurz davor stehen, jemanden aus ihrer Sippe ins Weiße Haus zurückkehren zu lassen. Und das nicht etwa wegen ihrer realen Verdienste um Land und Leute, sondern allein wegen ihres hohen Bekanntheitsgrades. Sollten sie denn wirklich unter den mehr als 320 Millionen US-Bürgern die einzigen sein, die fähig sind, geeignete Kandidaten ins Rennen um das Präsidentenamt zu schicken?

Zweifellos verfügen diese beiden Familien über ein außerordentliches Vermögen, das sie ...

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