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17.06.2015 / Ausland / Seite 7

Kein Geld für Palästinenser

UN-Organisation für Flüchtlinge in finanziellen Schwierigkeiten. Protest gegen Kürzungen bei Hilfe

Karin Leukefeld

Die Lage der palästinensischen Flüchtlinge ist bedrückend: »Seit 67 Jahren sind wir Bettler. Seit der Nakba, der Katastrophe von 1948, haben wir beim UNRWA und den Geberländern um Hilfe gebettelt.« So beschreibt Abu Mohammad Awwad der englischsprachigen libanesischen Zeitung The Daily Star seine Situation, die der von Hunderttausenden im Mittleren Osten entspricht.

Awwad demonstrierte am Montag mit einigen Dutzend anderen vor der Zentrale des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) in Beirut. Sie protestierten gegen Kürzungen bei den Hilfsprogrammen des UNRWA.

1948 waren 700.000 Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben worden, mit dem Expansionskrieg Israels 1967 folgte eine weitere Flüchtlingswelle. Heute hat die Vertreibung der Palästinenser eine neue Dimension angenommen. Doch das Ende 1949 gegründete UNRWA erhält immer weniger Spendengelder.

Mehr als fünf Millionen Menschen – neben den Flüchtlingen von 1948 ...

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