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13.06.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Modis soziales Rollback

Indiens Premier plant einschneidende »Reform« des Arbeitsmarktes. Bisherige Schutzrechte stehen zur Disposition. Gewerkschaften mobilisieren

Thomas Berger

Indien ist kein Paradies für abhängig Beschäftigte. Mindestlöhne gibt es nur zum Teil, zig Millionen Einwohner des Landes schuften unter oft unzumutbaren Bedingungen. Dennoch verfügt das Land über starke Gewerkschaften. Die sind zwar durch parteipolitische Bindungen zersplittert, besitzen aber beträchtliche Mobilisierungsmacht. Und es existieren zahlreiche über Jahrzehnte erkämpfte und zumindest auf dem Papier stehende Rechte, auf die sich Arbeiter berufen können. Kommt allerdings Premierminister Narendra Modi mit seinem neoliberalen Putsch – genannt umfassende Arbeitsmarktreform – durch, könnte es bei Entlohnung, gewerkschaftlichen Organisationsmöglichkeiten und Überwachung der Einhaltung fixierter Mindeststandards bald Rückschritte geben.

Vor wenigen Wochen, am 26 Mai, hatte hatte die Regierung der hindunationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) ein Jahr im Amt gefeiert. Schon im Vorfeld des überragenden Wahlsieges vom Mai 2014 hatte der Spitzenkand...

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