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13.06.2015 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Die Regierung handelte sträflich nachlässig«

Gespräch mit Efleda Bautista. Über die Verwüstungen, die »Yolanda« und andere Wirbelstürme auf den Philippinen verursacht haben, und die Tatenlosigkeit der Aquino-Administration

Rainer Werning

Es war der stärkste Wirbelsturm, der je auf Land getroffen ist. Am 8. November 2013 fegte der Supertaifun »Haiyan« (lokaler Name: »Yolanda«) mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 350 Kilometern pro Stunde über die Visayas, die zentrale Inselgruppe der Philippinen, hinweg und hinterließ eine etwa 600 Kilometer breite Schneise der Zerstörung. Laut Vereinten Nationen waren 14 Millionen Menschen betroffen. Etwa 6.300 Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben, 30.000 wurden verletzt. Über 1,2 Millionen Häuser zerstört oder schwer beschädigt. Die Zahl der Toten dürfte indes nach Meinung von Experten weitaus höher liegen. Die Regierung in Manila hörte Anfang 2014 einfach auf, weitere Opferzahlen zu nennen.

Die Bewegung »People Surge« (»Woge des Volkes« oder auch »Aufwallung der Bevölkerung«) wirft der Regierung unter Präsident Benigno S. Aquino III. »kriminelle Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit« gegenüber den Menschen vor, die der Taifun mit ...

Artikel-Länge: 16650 Zeichen

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