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11.06.2015 / Ausland / Seite 6

Die Angst der Multimillionäre

Die Schweizer stimmen am Sonntag über eine Erbschaftssteuer für Superreiche ab

Patricia D'Incau, Bern

Reiche Erben sollen zahlen. Das fordert die Volksinitiative »Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV«, die am Sonntag zur Abstimmung kommt. Vorgesehen ist, dass »große Erbschaften« und Schenkungen künftig zu einem nationalen Einheitssatz besteuert werden. Ein Teil der Erträge soll dabei in die staatliche Altersvorsorge (AHV) fließen. Getragen wird das Anliegen vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB), der Sozialdemokratischen Partei (SPS), den Grünen (GP) und der Evangelischen Volkspartei (EVP). Das Bündnis besinnt sich dabei auf die Werte des Liberalismus: Mit der Erbschaftssteuer wolle man »Vermögen erfassen, das Erbinnen und Erben ohne eigene Leistung erhalten«.

Die Initiatoren verlangen, dass auf alle Erbschaften von mehr als zwei Millionen Schweizer Franken eine pauschale Gebühr von 20 Prozent erhoben wird. Die Hinterlassenschaft von Normalverdienern würde dadurch steuerfrei. Ebenso Erbschaften an Ehegatten und registrierte Lebenspartn...

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