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10.06.2015 / Ausland / Seite 6

Satte rechte Mehrheit

Mexiko: Trotz Achtungserfolgen der Linken gewinnt der Präsident die Parlamentswahlen

Torge Löding, Mexiko-Stadt

Der Blutzoll war bei den Wahlen am vergangenen Sonntag in Mexiko so hoch wie nie zuvor. In den drei Monaten des Wahlkampfes wurden landesweit mindestens 70 Politiker tätlich angegriffen und mindestens 20 ermordet. Dennoch hielten Präsident Enrique Peña Nieto von der rechten PRI (»Partei der Institutionellen Revolution«) und das Nationale Wahlinstitut INE an der Abstimmung fest.

Auch wenn das Endergebnis noch nicht vorliegt, so zeigen die Hochrechnungen: Die Linke hat trotz allem Erfolge zu verzeichnen. Geschmälert werden diese von der Tatsache, dass die verschiedenen Strömungen es nicht schafften, sich auf ein gemeinsames Vorgehen zu einigen. Ein Teil setzte auf Unterstützung der 2013 vom ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Andrés Manuel Lopez Obrador gegründeten linksgerichteten »Partei der nationalen Regeneration« MORENA. Erstmals bei Wahlen angetreten, konnte MORENA knapp zehn Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen und zieht so mit ...

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