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10.06.2015 / Feuilleton / Seite 10

Unten und oben hell

Nicht nur Plattenbau und Legostein: Die Ausstellung »Radikal modern – Planen und Bauen im Berlin der 1960er Jahre« in der Berlinischen Galerie

Maxi Wunder

In den 60er Jahren durften die Architekten in Berlin noch im großen Stil planen. Es wurde von ihnen regelrecht erwartet, in der geteilten Stadt, in der zwei politische Systeme miteinander konkurrierten. Diese Architektur prägt die Stadt bis heute. Vielfach wird sie als »inhuman und unansehnlich« kritisiert. Zu Unrecht, heißt es in den Begleittexten der Ausstellung »Radikal modern – Planen und Bauen im Berlin der 1960er Jahre«. Denn die damaligen Planungen wollten sich vielmehr von der angsteinflößenden klobigen Architektursprache der Nazidiktatur deutlich abkehren und sich an der Internationalen Moderne orientieren. Allerdings hieß das: am Idealbild einer autogerechten Stadt. Darüber kann man jetzt noch einmal nachdenken, in dem nach Sanierung und Umgestaltung wiedereröffneten Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur, das auch Berlinische Galerie genannt wird.

Die 60er-Jahre-Bauten sind stilistisch so wenig einheitlich wie diese Stadt. Ü...

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