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10.06.2015 / Antifa / Seite 15

Diffuse Ängste, aber auch Solidarität

Willkommenskultur im Blick: Broschüre zur Situation von Flüchtlingen in Hamburg

Martin Meier

In zahlreichen deutschen Städten kam es in den vergangenen Monaten rund um Unterkünfte für Flüchtlinge zu rassistischen Anwohnerprotesten, Aufmärschen von Neonazis und auch gewalttätigen Übergriffen. In Escheburg bei Hamburg fackelte ein Mann ein Haus ab, in dem Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Weitere Brandanschläge wurden im März in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) und bereits im Dezember im fränkischen Vorra verübt. Im Jahr 2014 gab es laut Mobilem Beratungsteam Hamburg (MBT) bundesweit 153 Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten. Laut Statistik finden in der BRD pro Woche fünf rassistische Kundgebungen oder Demonstrationen gegen Geflüchtete statt.

Im Stadtgebiet von Hamburg gab es vereinzelt Proteste von Anwohnern gegen Unterkünfte, wie beispielsweise in Farmsen, jedoch keine größeren Mobilisierungen. Eine neue Broschüre des MBT nimmt sich nun der Thematik an, legt den Schwerpunkt jedoch auf die Willkommenskultur der Stadt und stellt Anwohneriniti...

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