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10.06.2015 / Thema / Seite 12

Der Klang der Bilder

Dmitri Schostakowitsch als Filmkomponist – ohne sozialistische Revolution undenkbar

Detlef Kannapin

Am 10. Juni 1950 wurde Dmitri Schostakowitschs Suite zum Film »Der Fall von Berlin« in Moskau uraufgeführt. jW nimmt dieses Datum zum Anlass, die Reihe von Themaseiten zum Schaffen des sowjetischen Komponisten fortzuführen. 2015 jährt sich sein Todestag zum 40. Mal., er starb am 9. August 1975 im Alter von 69 Jahren. Seit seiner ersten Sinfonie, mit der er 19jährig sein Studium abschloss, gingen seine Kompositionen rund um die Welt.

1979 veröffentlichte Solomon Wolkow in den USA das Buch »Testimony« (Zeugenaussagen) mit angeblichen Äußerungen Schostakowitschs zu seinem Werk und zur Sowjetunion. Spätestens von da an kam es zu ideologischen Auseinandersetzungen um den Künstler: War er ein Dissident, der in seine Werke seine Kritik einflocht, oder ein sowjetischer Musiker, der sich ganz dem Sozialismus verschrieben hatte? Heute gibt es kaum Literatur zu Schostakowitsch, die ihn nicht als Gegner des Sowjetstaates und speziell Stalins ausmacht. Auf den Th...

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