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06.06.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Eine endliche Geschichte

Miniaufschub für Athen bei Rückzahlung an Internationalen Währungsfonds. Eine Lösung der Krise ist nicht in Sicht, ein Ende schon

Rainer Rupp

Am Mittwoch abend kamen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der niederländische Finanzminister und Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem mit Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zusammen. Das als »privat« deklarierte Treffen in Brüssel wurde nach außen hin als »allerletzte Chance« verkauft, Hellas vor der seit Jahren drohenden Staatspleite zu bewahren. Es hat offenbar wenig gebracht, die Konkursverschleppung geht weiter.

Trotz netter Floskeln wurde am Donnerstag klar, dass man sich in der Sache keinen Schritt näher gekommen war. Einem bereits für Freitag erneut drohenden »Default« (Zahlungsausfall) – Athen musste 300 Millionen Euro an den IWF überweisen – umging man »elegant« dadurch, dass das Problem vertagt wurde. Der Washingtoner Fonds erklärte sich einverstanden, dass die Griechen ihre im Juni fälligen Rückzahlungen von insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro erst am Monatsende im Block leisten dürfen. Das ist zwar ein Miniaufschub, aber es...

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