Schwarzer Kanal
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04.06.2015 / Inland / Seite 5

Gebremste Kampfeslust

Im Tarifkonflikt bei der Post geht Gewerkschaft ver.di weit auf Konzern zu. Ausstand von Prosegur-Geldboten in Potsdam ebenfalls ausgesetzt

Ralf Wurzbacher

In der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Post AG haben die Beschäftigtenvertreter deutliche Zugeständnisse ans Unternehmerlager gemacht. Ein am Dienstag nachmittag von ver.di vorgelegtes Papier sieht unter anderem den Verzicht auf eine lineare Entgelterhöhung im laufenden Jahr sowie Abstriche für Neueingestellte vor. Im Gegenzug verlangt die Dienstleistungsgewerkschaft die Rückkehr der in sogenannte regionale Zustellgesellschaften ausgegliederten Kollegen unter den Haustarif. Ver.di räumte der Konzernführung eine Erklärungsfrist bis 16 Uhr am heutigen Donnerstag ein. Bei Annahme der Offerte sei der Konflikt beendet.

Auch im Tarifstreit beim Geld- und Werttransportunternehmen Prosegur in Potsdam haben sich die Kontrahenten aufeinander zubewegt. In einer gemeinsamen Erklärung vom Dienstag kündigten ver.di und die Firmenleitung ein Aussetzen der seit über fünf Wochen andauernden Arbeitskampfmaßnahmen bis einschließlich 12. Juni an. Der Schritt solle ...

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