30.05.2015 / Inland / Seite 4

Von der Leyens bester Mann

Fit für den Krieg unter »NATO-Flagge«: Neuer Wehrbeauftragter fordert mehr Geld, mehr Frauen und ein Hauptquartier für künftige EU-Armee

Susan Bonath

Erst seit gut einer Woche im Amt, präsentiert sich der neue Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, als Vorkämpfer für Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Der SPD-Politiker plädiert für einen schnellen Weg zu einer europäischen Streitmacht. Ein eigenes Hauptquartier für den künftigen Kampfverband müsse her, verlangte er in der Bild am Freitag. Sonst werde »die Idee« der Militärapologeten »ein Traum bleiben«, zitierte ihn das Boulevardblatt. Mit »politisch-militärischen Führungsstrukturen« will der Sozialdemokrat »die heutige Kleinstaaterei überwinden«.

Um schlagkräftiger zu werden, müsse die Truppe erst einmal »auch unter extremen Einsatzbedingungen verlässlich schießen«, philosophierte Bartels weiter in der Bild. Dazu solle das Standardgewehr der Bundeswehr G36 »ersetzt oder aufgerüstet« werden. In Untersuchungen waren bei der Waffe Präzisionsprobleme bei Hitze und nach Dauerfeuer festgestellt worden. Bis 2014 hatte der...

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