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21.05.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein bisschen pleite

Testlauf für den kontrollierten Staatsbankrott? Ukrainische Eisenbahn meldet Insolvenz an und Parlament erlaubt selektive Zahlungsverweigerung

Reinhard Lauterbach

Die staatliche ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja hat in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen in Kiew mitteilte, war es außerstande, die Zinsen auf eine 2018 fällige Auslandsanleihe im Wert von 500 Millionen US-Dollar zu zahlen. Da der Zins der Anleihe 9,5 Prozent beträgt, ging es also letztlich um eine Summe von maximal 47,5 Millionen Dollar, die die Bahn und der für sie haftende ukrainische Staat nicht auftreiben konnten. Für den Zahlungsausfall (»default«) werden mehr oder minder plausible Gründe genannt, so die Auswirkungen des Kriegs in der Ostukraine, der Verlust der Kontrolle über die regionale Bahndirektion im Donbass und der durch die Wirtschaftskrise des Landes stark gesunkene Güterverkehr. Die Bahngesellschaft will jetzt in Verhandlungen mit ihren internationalen Gläubigern eine Umschuldung erreichen.

Der Zahlungsausfall hat angesichts einer nach den Maßstäben der Finanzmärkte unbedeutenden Summe zeigt au...

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