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08.05.2015 / Inland / Seite 5

Unimitarbeiter im Stress

GEW-Studie: Bologna-Reform hat Hochschulbeschäftigten viele Zusatzaufgaben gebracht. Parallel Prekarisierung durch befristete Jobs

Jana Frielinghaus

Die Befunde der Untersuchung, die die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag in Berlin vorstellte, sind überwiegend nicht neu: Hochschulbeschäftigte müssen neben ihren eigentlichen Aufgaben in Lehre und Forschung immer mehr Verwaltungsjobs bewältigen. Außerdem sind sie für die Teilfinanzierung ihrer Forschungsvorhaben via Einwerbung sogenannter Drittmittel verantwortlich. Dazu kommt, dass die große Mehrheit der wissenschaftlichen Mitarbeiter an Unis nur befristet angestellt ist.

Diese Trends haben viel mit den auf dem Bologna-Gipfel 1999 beschlossenen Reformen im Hochschulbereich der Europäischen Union zu tun. Die Autorinnen der GEW-Studie, Franziska Leischner und Julia Rüthemann, waren insbesondere davon überrascht, dass auch die Mehrheit der Professoren, die sich an ihrer Befragung beteiligten, erklärte, ihre Arbeitsbedingungen hätten sich durch den damit verbundenen gewachsenen bürokratischen Aufwand verschlechtert. Fast 59 Prozent...

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