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04.05.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Tschernobyl immer teurer

Internationale Geberkonferenz macht weitere 530 Millionen Euro für Reparaturarbeiten locker. Ob es reicht und wirkt, weiß niemand

Reinhard Lauterbach

Eine internationale Geberkonferenz in London hat in der vergangenen Woche zusätzliche Mittel in Höhe von 530 Millionen Euro für die Fertigstellung des neuen Sarkophags um den Katastrophenreaktor von Tschernobyl zugesagt. Das Treffen war auf Betreiben des Bundesumweltministeriums einberufen worden, weil Deutschland gegenwärtig den Vorsitz in der G7 innehat. Den Großteil der Mittel steuert die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) bei; andere »internationale Geldgeber« zahlen 180 Millionen Euro, davon die Bundesrepublik 18 Millionen.

Das Geld soll für eine gigantische Stahlkonstruktion von 162 Metern Länge, 257 Metern Breite und 108 Metern Höhe dienen. Die Stahlkuppel entsteht in zwei Teilen und wird aus Sicherheitsgründen in einiger Entfernung von der Ruine des 1986 explodierten Reaktors montiert. Wenn sie fertig ist, sollen die beiden Teile auf Schienen über die Ruine geschoben und dort verschweißt werden. Unter dieser Hülle soll d...

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