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04.05.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Vergessene Opfer

Rassistische Polizeigewalt in den USA: Schwarze Frauen und Mädchen sind ebenso wie schwarze Männer vom »Racial Profiling« betroffen

Jürgen Heiser

In den antirassistischen Bewegungen der USA gibt es eine Debatte über den Zusammenhang von rassistischer und sexistischer Unterdrückung. Seit der Ermordung Michael Browns in Ferguson, Missouri, konnte jedoch der Eindruck entstehen, als seien nur schwarze Männer oder männliche Jugendliche Opfer rassistischer Polizeigewalt. Schon ein genauerer Blick auf die Menschen, die maßgeblich die Organisierung der Protestbewegungen tragen, verändert das vorherrschende Bild. Die landesweite Kampagne »Black Lives Matter« (»Schwarze Leben zählen«) geht auf die Initiative der drei Afroamerikanerinnen Alicia Garza, Patrisse Cullors und Opal Tometipal zurück, wie Veronica Agard am 14. Dezember 2014 in The Grio schrieb. Auch hinter dem Aufruf zum »Marsch der Millionen« gegen Polizeigewalt in New York City im Dezember 2014 standen zwei Frauen: Synead Nichols und Umaara Iynaas Elliott. Sie schufen die Grundlagen für die Mobilisierung von mehr als 50.000 Menschen – »junge...

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