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22.04.2015 / Feuilleton / Seite 10

Der schnelle Witz

Die Grenzen des Humors bei Erwin Wurm im Kunstmuseum Wolfsburg

Matthias Reichelt

Das Komische liegt bekanntlich nahe am Tragischen, und so ist das auch mit den Arbeiten von Erwin Wurm. Deformation, Verkleinerung oder Vergrößerung, verbunden mit Perspektivverschiebungen für den Betrachter, dies ist bei dem als klassischer Bildhauer ausgebildeten Künstler eine gängige Methode. Damit entstehen leicht konsumierbare dreidimensionale Bilder, die ein schnelles Lachen evozieren, was vielleicht das Geheimnis seines großen Erfolgs ist.

Der Witz ist in den meisten Arbeiten offensichtlich. Sie karikieren die Wirklichkeit, zelebrieren das Scheitern und sensibilisieren für das Lächerliche in einer auf Perfektion getrimmten Gesellschaft. Mittlerweile ist der 1954 in Österreich geborene Erwin Wurm zum Popstar der zeitgenössischen Kunst avanciert. Er hat alle wesentlichen Museen im deutschsprachigen Raum bespielt und ist auch international begehrt.

Im Kunstmuseum Wolfsburg hat er nun eine Einzelaustellung. Vor dem Museum steht ein komischer Curry-Bus,...

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