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21.04.2015 / Inland / Seite 5

»Cyberpeace« gegen Onlinekrieg

Friedenspolitisch aktive IT-Fachleute initiieren Kampagne gegen Militarisierung des Internets

Sebastian Watzek

Einen Gegenentwurf zum fortschreitenden politischen und militärischen Missbrauch des Internets hat das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) in Berlin präsentiert. Vom 17. bis 19. April veranstaltete es ein Kampagnenwochenende zum Thema »Cyberpeace«. Die Teilnehmer engagieren sich für die friedliche Verwendung von Informationstechnik und Computernetzwerken. Öffentliches Bewusstsein dafür zu schaffen, wie umfangreich und mit welchen Methoden das Internet bereits militärisch genutzt wird, ist ein zentrales Anliegen der FIfF-Kampagne, über deren weitere Gestaltung am Wochenende beraten wurde.

»Wenn die Menschen sich der Ausmaße bewusst sind, könnte daraus eine breite politische Bewegung entstehen«, erklärte Thomas Reinhold am Wochenende gegenüber jW. Der Lübecker Informatiker ist Aktivist von »Cyberpeace« und arbeitet als Wissenschaftler am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Ham...

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