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20.04.2015 / Inland / Seite 5

Gegen Asylrechtsverschärfung

In Berlin gingen am Samstag Tausende für Bleiberecht und gegen Pläne der Bundesregierung auf die Straße. Namhafte Musiker spielten für Flüchtlinge. jW-Bericht

Tausende haben am Samstag in Berlin-Kreuzberg gegen die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der Asylgesetze demonstriert. Nach Angaben der Veranstalter vom »Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht« kamen rund 12.000 Menschen zu der siebenstündigen Kundgebung unter dem Motto »Beats against Racism« auf dem Oranienplatz, die von zahlreichen Künstlern unterstützt wurde. Neben dem Sänger der Berliner Band Seeed, Peter Fox, traten unter anderem die Bands Irie Révoltés und Zugezogen Maskulin auf. Auch die in der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule gegründete Band Antinational Embassy war dabei.

Bündnissprecherin Mareike Singer kritisierte auf der Veranstaltung, die Regierung gieße »mit ihrem Vorhaben die Pegida-Forderungen in Gesetzesform«. Mit den geplanten Änderungen bei Bleiberecht und Abschiebungen soll unter anderem erreicht werden, dass Menschen ohne Aufenthaltsberechtigung und straffällig Gewordene k...

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