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20.04.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Machtkampf bei Renault

Beim französischen Autobauer wehrt sich der Konzernchef gegen mehr Einfluss des Staates. Der will Zeichen gegen Spekulanten setzen

Georges Hallermayer und Dieter Schubert

VW ist kein Einzelfall. Zeitgleich zu den Führungsauseinandersetzungen beim Wolfsburger Europa-Marktführer – hier festgemacht an der Person des Vorstandsvorsitzenden der Holding Martin Winterkorn – stehen die Zeichen auch bei Renault auf Sturm. Noch vor der anstehenden Generalversammlung der Aktionäre am 30. April ruft Konzernchef Carlos Ghosn den Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Einziger Tagesordnungspunkt: »Entwicklung der Zusammensetzung der Anteilseigner und Konsequenzen für die Allianz.«

Das klingt zunächst harmlos, ist aber von hoher wirtschaftspolitischer Brisanz. Gemeint ist die Allianz des französischen Herstellers mit dem japanischen Autobauer Nissan, die auf dem Weltmarkt faktisch als Einheit auftreten. Nissan gehört zu 44,3 Prozent Renault, die Japaner halten selbst 15 Prozent am Kapital ihres Partners, allerdings ohne Stimmrecht. Auslöser der Erregung ist der Vorstoß der Regierung in Paris, den Staatsantei...

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