18.04.2015 / Inland / Seite 5

Atommüllbergung doch vor 2033?

Bundesamt für Strahlenschutz schlägt höheres Tempo bei Räumung des Lagers Asse an

Reimar Paul

Bis 2033 werde es vermutlich dauern, dass die ersten Fässer mit radioaktivem Abfall aus dem Atommüllager Asse an die Oberfläche geholt werden könnten. Das hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bei ihrem Antrittsbesuch in dem maroden Bergwerk vor gut einem Jahr gesagt. Und hinzugefügt: »Dann bin ich 81 und nicht mehr im Amt«. Die Asse sei »eine Herausforderung auch noch für die nächste Generation«.

Bei Anwohnern und Atomkraftgegnern war dies auf Unmut gestoßen. Ihrer Ansicht nach wäre die Rückholung viel schneller möglich. Einige Umweltschützer argwöhnten bereits, das dem Umweltministerium unterstellte Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nehme es gar nicht mehr so ernst mit der Räumung der Atommüllkammern im ehemaligen Salzbergwerk oder hintertreibe sie sogar.

Jetzt stellt die Behörde, die das Lager seit 2009 betreibt, für viele überraschend selbst einen schnelleren Termin für deren Beginn in Aussicht. Eine von Experten des Hau...

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