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09.04.2015 / Inland / Seite 5

Es geht um Kohle

Greenpeace fordert strengere Grenzwerte für Verstromung fossiler Energieträger. Streit um Sonderabgabe

Claudia Wrobel

Bei der Ablehnung der Kohle als Energieträger sind sich die Menschen in Deutschland einig: vier von fünf Personen sprachen sich in einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace durchgeführt hat, für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung spätestens bis 2040 aus. Obwohl laut der Untersuchung das Ausmaß der Umweltbelastung den meisten gar nicht bewusst ist: Die Frage von Greenpeace, ob bekannt sei, dass die Stromgewinnung aus dem fossilen Energieträger für die Hälfte der Quecksilberemissionen verantwortlich sei, wurde von 81 Prozent der Befragten verneint.

Die Umweltorganisation nahm die eigene Studie zum Anlass, am Mittwoch die Bundesregierung aufzufordern, strengere Grenzwerte für Kohlekraftwerke festzusetzen. »Die Grenzwerte müssen sich an den saubersten Kraftwerken orientieren, statt wie bislang an den schmutzigsten«, begründete Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling den Vorstoß. Die bislang ...

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