Der Schwarze Kanal
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09.04.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Shell kauft sich Gaskonzern

Mehr Marktmacht: Multi mischt mit Übernahme von britischem Konkurrenten BG Branche auf

Öl ist momentan kein Profitrenner, Gas eine politische Kategorie. In Zeiten des Preisverfalls und der Sanktionen gegen Russland stemmt der niederländisch-britische Öl- und Gasmulti Royal Dutch Shell die größte Übernahme in der Energiebranche seit mehr als zehn Jahren. Für umgerechnet 64 Milliarden Euro kauft Shell den britischen Gaskonzern BG. Die Führungen beider Unternehmen stimmten dem Geschäft am Mittwoch zu. Shell will damit zum global führenden Anbieter von Flüssiggas aufsteigen und den Rückstand zum US-Ölweltmarktführer ExxonMobil verringern. Flüssiggas gilt als eine Art Wunderwaffe des Westens im Kampf gegen die russische Marktmacht bei fossilen Roh- und Brennstoffen. Wie die Kartellbehörden auf diesen Coup reagieren, bleibt abzuwarten. Wegen der großen Präsenz beider Unternehmen in der EU, Australien, Brasilien und China rechnet Shell-Vorstandschef Ben van Beurden allerdings mit intensiven Verhandlungen.

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