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09.04.2015 / Medien / Seite 15

Konzentration in Hessen

Verlagskonzerne teilen sich regionalen Medienmarkt neu auf. Madsack zieht sich zurück, Ippen und VRM dominieren. Vielfalt und Beschäftigung schwinden.

Daniel Behruzi

Der angeblich freie Markt tendiert zur Konzentration und Zentralisation. Diese Feststellung von Karl Marx findet zur Zeit eine anschauliche Bestätigung in der Medienbranche. Allein für das Jahr 2013 zählte die Unternehmensberatung Bartholomäus & Cie im Bereich der Printmedien 254 Unternehmensaufkäufe mit einem Gesamtvolumen von 6,5 Milliarden Euro. Tageszeitungen standen dabei mit 1,5 Milliarden Euro an erster Stelle. Große Player teilen sich die regionalen Medienmärkte immer stärker auf. So auch in Hessen, wo nach dem Rückzug von Madsack vor allem die Ippen-Gruppe und die Verlagsgruppe Rhein-Main dominieren.

»Ganz oder gar nicht« – Das ist das Motto von Madsack. Wenn der Hannoveraner Verlagskonzern in einem regionalen Medienmarkt kein dominanter Anbieter werden kann, zieht er sich gleich ganz zurück. So ist der kürzlich erfolgte Verkauf der Madsack-Beteiligungen an der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg an den Altverleger Wolfram Hitzeroth sowie...

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