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08.04.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pleite mit Sprengkraft

Von Politbankern, bedürftigen Reichen und dem Wert einer Staatsgarantie: Bayern und Österreich streiten darum, wer die Rechnungen der Hypo Alpe Adria bezahlt

Richard Corell

Bayerns Finanzminister redet gelegentlich Klartext: »Wir wollen unser Geld zurück«, lautet die Botschaft, mit der Markus Söder (CSU) in die andauernden Finanzscharmützel mit Wien zieht. Zankapfel ist die Hypo Group Alpe Adria bzw. Hypo Alpe Adria (HGAA/HAA), ein Finanzinstitut, das aus der früheren Landesbank Kärntens entstand und bis heute Gegenstand eines veritablen Bankenskandals ist. Zunächst ging es bei den Querelen um den Rückverkauf und einen Kredit der Bayerischen Landesbank (Bayern-LB) an die HGAA in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro aus dem Jahr 2009.

Zwei Jahre zuvor (2007) hatte die Bayern-LB die »Haider-Bank« (benannt nach dem früheren Landeshauptmann Jörg Haider) vom Bundesland Kärnten und diversen Privatinvestoren für rund 3,3 Milliarden Euro gekauft. Später gestand der damalige Landesbankchef Werner Schmidt, Haider habe – im persönlichen Gespräch mit ihm – ein »Sponsoring« für das Fußballstadion in Klagenfurt verlangt. Die Ford...

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