04.04.2015 / Ansichten / Seite 8

Unerschrocken

Friedensbewegung und Kriegspropaganda. Gastkommentar

Sevim Dagdelen

Angesichts des eskalierenden kalten Krieges gegen Russland und der zahlreichen imperialistischen Interventionen von NATO-Staaten und ihren Verbündeten stellt sich die Frage nach den Aufgaben der Friedensbewegung mit neuer Dringlichkeit. Eine Komponente der Kriegspropaganda bei allen militärischen und politischen Eingriffen sowie Regime-Change-Versuchen in der Vergangenheit war, die Friedenskräfte mobilisierungsunfähig zu machen. Man muss zugestehen, dass dies in Teilen gelungen ist. Wer im Fall Libyen 2011 darauf hinwies, dass die Behauptung, Muammar Al-Ghaddafi bombardiere die eigene Bevölkerung, eine Kriegslüge war, wurde als Unterstützer des libyschen Systems diskreditiert. Wer früh im Fall Syrien auf die Unterstützung radikalislamistischer Terrorgruppen durch den Westen, die Türkei, Saudi-Arabien und Katar hinwies, galt als Fan ...

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