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04.04.2015 / Inland / Seite 8

»Das Angebot wird vollends unpolitisch«

Berliner Zentral- und Landesbibliothek droht Auslagerung der Beschaffungsabteilung. Stellenabbau und inhaltliche Verflachung wären die Folgen. Ein Gespräch mit Susanne Feldkötter

Gitta Düperthal

Susanne Feldkötter ist die für Berliner Bibliotheken zuständige Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und deren Geschäftsführerin in Potsdam und Nordwest-Brandenburg

Empörte Bürger haben die Petition »Bücher vernichten in Berlin? Bibliotheken werden kaputt rationalisiert« ins Internet gestellt. Auch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft dazu auf, sie zu unterzeichnen. Worum geht es?

Die Berliner Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) ist eine der wenigen Bibliotheken in Deutschland, die sowohl öffentlich als auch wichtig für die Wissenschaft ist. Nun ist geplant, sie stückweise zu privatisieren, zum Beispiel einen Teil der Buchauswahl sowie deren Beschaffung auszulagern: an das Privatunternehmen »Einkaufszentrale Bibliotheksservice GmbH« (EKZ) mit Sitz im baden-württembergischen Reutlingen. Bislang hatten ausgebildete Berliner Bibliothekare in der ZLB den Einkauf der Bücher erledigt. Sie kennen die Bedürfni...

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