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24.03.2015 / Inland / Seite 5

»In Wahrheit ein Erlaubsgesetz«

Umweltschutzverbände und die Gewerkschaft NGG warnen vor Fracking-Entwurf der Bundesregierung

Johannes Supe

Die Legalisierung des stark kritisierten »Frackings« wird sich wohl abermals verschieben. Wie am Montag bekannt wurde, wird ein für Mittwoch anberaumter Kabinettstermin zum Referentenentwurf zur Förderung von Erdöl und -gas unter Zuhilfenahme von chemischen Substanzen wohl nicht eingehalten werden. Grund dafür seien Proteste aus den Reihen der CDU. Vehement gegen den Referentenentwurf äußerte sich am Montag in Berlin auch ein Bündnis von Umweltschutzorganisationen, Kirchenvertretern und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten.

In einer Stellungnahme der Allianz heißt es zum Fracking-Regelungspaket, mit diesem erlaube die Bundesregierung »grundsätzlich, in weiten Teilen des Landes zu fracken«. Einzig bei Schiefer- und Kohleflözgasvorkommen oberhalb einer Tiefe von 3.000 Metern sei dafür die Befürwortung einer Expertenkommission nötig. Diese sei zudem noch »überwiegend frackingfreundlich besetzt«, so die Naturschützer. Sie befürchten gravierende Umwel...

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