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24.03.2015 / Ausland / Seite 7

Politik per Schmutzkampagne

Griechenland: Fabrizierter Korruptionsvorwurf soll Syriza schwächen

Heike Schrader, Athen

Die Linkspartei Syriza hat die Wahlen in Griechenland nicht nur mit ihrem Programm zur Besserung der Lebensverhältnisse gewonnen. Mindestens genauso wichtig war das Versprechen der Partei, der Geißel von Korruption und Amtsmissbrauch den Garaus zu machen. Im Gegensatz zu ihren neoliberalen Vorgängerinnen traut ein Großteil der Bevölkerung der Partei die Bewältigung dieser Herkulesaufgabe zu. Nun aber werden schwere Vorwürfe gegen die neue Regierung erhoben. Der Syriza-Vizeminister für Verwaltungsreformen, Giorgos Katrougalos, soll sich über die Wiedereinstellung entlassener Staatsbediensteter bereichert haben, berichtete die auflagenstarke konservative Sonntagszeitung To Vima.

Katrougalos, der vor seiner Berufung zum Minister als Anwalt für Arbeitsrecht praktizierte, habe noch kurz vor Amtsantritt die Vertretung von entlassenen oder in die »Mobilitätsreserve« versetzten öffentlichen Angestellten übernommen, schrieb das Blatt. Wissend, dass er als Minister...

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