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24.03.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Auf die Probe gestellt

Wahlen in Andalusien: PSOE gewinnt Regionalwahlen. Podemos profitiert von Syriza-Erfolg in Griechenland. Vereinigte Linke und konservative Volkspartei verlieren

André Scheer

Die Probe ist gelaufen, und ein gutes halbes Jahr vor den allgemeinen Parlamentswahlen wird in Spanien über die Ergebnisse der Regionalwahlen in Andalusien diskutiert. Auf den ersten Blick bleibt dort alles wie gehabt: Die sozialdemokratisch orientierte Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) kann in ihrer Hochburg weiterregieren. Künftig will PSOE-Chefin Susana Díaz das alleine tun, obwohl sie mit 47 Sitzen keine absolute Mehrheit in dem 109 Abgeordnete umfassenden Parlament erreicht hat. Doch angesichts einer künftig auf fünf Parteien zersplitterten Legislative, in dem sich keine andere Mehrheit abzeichnet, kann sie darauf hoffen, regelmäßig genügend Stimmen für ihre Projekte zu gewinnen.

Díaz hatte bis Ende Januar 2015 in einer Koalition mit der Vereinigten Linken (IU) regiert, bevor sie ihren Partnern den Stuhl vor die Tür stellte und vorgezogene Neuwahlen ausrief. Zuvor hatte es immer wieder Schwierigkeiten zwischen den Partnern gegeben, die i...

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