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23.03.2015 / Ausland / Seite 8

»Es gibt Ansätze, die Hoffnung machen«

Weltsozialforum in Tunis berät über gemeinsame Strategie gegen »bösartige Verarmungsprogramme«. Ein Gespräch mit Hugo Braun

Wolfgang Pomrehn

Hugo Braun ist Mitglied im Koordinierungskreis des Netzwerks ATTAC.

Sie werden am Weltsozialforum teilnehmen, das am morgigen Dienstag in Tunis beginnt. Was erwarten Sie in diesem Jahr von der Veranstaltung?

Ich gehe davon aus, dass wir in der Debatte über den Widerstand gegen das Spardiktat weiterkommen, das uns von den Neoliberalen weltweit aufgezwungen wird. Es gibt Ansätze, die Hoffnung machen, wie zum Beispiel die Blockupy-Proteste anlässlich der Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank am vergangenen Mittwoch in Frankfurt am Main. In Frankreich, in den USA, in Südeuropa und Südamerika sowie in Indien gehen die Menschen gegen Kürzungen von Sozialleistungen und neoliberale Programme auf die Straße und organisieren sich. Mein Anliegen ist es, das auf dem Weltsozialforum zu einer gemeinsamen Strategie zusammenzuführen.

Wie könnte eine solche Strategie aussehen?

Wenn ich mir das Programm des Forums anschaue – ein dickes Buch –, dann wird ...

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